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Innenstadtgewalt: nicht nur ein Problem der Polizei
➢ Junges Freiburg fordert: Sozialarbeit und Polizei sollen gemeinsam handeln!
➢ Ideologische Grabenkämpfe der 70er Jahre endlich beenden
➢ Sozialdezernat muss sich um Konzept bemühen.
➢ Kritik an CDU Fraktion und Bürgermeister Kirchbach
Junges Freiburg wiederholt seine Forderung: „Das Problem der Innenstadtgewalt muss mit mehr als Verboten bekämpft werden!“, fordert Vorstandsmitglied Martin Jost.
Um dieses Problem anzugehen ist es dringlich notwendig die alten Gräben zwischen Sozialarbeit, und Polizei zuzuschütten um gemeinsam für ein Verbesserung zu sorgen. Aussagen wie: „man kann in Freiburg die gesellschaftlichen Probleme sowieso nicht lösen“ , Sozialbürgermeister von Kirchbachs oder „soweit kommt’s noch, dass wir mit Sanitätern auf Streife gehen“, Stadtrat Bocks sind dabei nicht zielführend und kontraproduktiv. Die Diskussion ist bisher von den ideologischen Gegensätzen der 70er Jahre geprägt: auf der einen Seite die „Gutmenschen“ Sozialarbeiter auf der anderen Seite die böse Polizei.
„Vom Fachgespräch kann man mitnehmen, dass Polizei und Sozialarbeit nur gemeinsam das Problem lösen können.“ , so Junges Freiburg Vorstandsmitglied Josefine Wickenbrock. Wiederum hat sich bestätigt, dass Komasaufen, vorallem ein Problem junger Erwachsener ist und weniger eins von Jugendlichen. Damit endlch auch so gehandelt wird, hat Stadtrat Sebastian Müller inzwischen den dritten Brief an die Verwaltung geschickt.
Der Geschäftsführer des DRK Kreisverbandes Freiburg hat in der gemeinsamen Sitzung des Sozial- und Jugendhilfeausschusses angeboten zusammen mit der Stadtverwaltung, das in Karlsruhe erfolgreich angewandte Projekt „Jugendschutzteams“ auch auf Freiburg zu übertragen. Das Amt für öffentliche Ordnung unterstützt den Vorschlag.
Einzig Bürgermeister Kirchbach ist derzeit noch zu keinem konstruktiven Vorschlag fähig, die Vorlage im Jugendhilfeausschuss war ohne Beschluss – einfach zur Kenntnis. „Es muss mehr dabei herauskommen, als: „Schön, dass wir drüber gesprochen haben“, empört sich Stadtrat Sebastian Müller. Deshalb schlägt Stadtrat Müller vor, einige der Vorschläge von der Fachkonferenz, wie eine Label für im Jugendschutz vorbildliche Veranstaltungen, Hilfestellung für Gastwirte und eben das erfolgreiche Karlsruher Modell umzusetzen.
Für Rückfragen:
Stadtrat Sebastian Müller:
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Martin Jost:
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Josefine Wickenbrock:
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Brief an die Verwaltung
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