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Was haben die OB-Kandidaten der Jugend zu sagen? | Was haben die OB-Kandidaten der Jugend zu sagen? | | Drucken | |
Junges Freiburg legt Wahlprüfsteine vorWas können Freiburgs Kinder und Jugendliche von der OB-Wahl erwarten? Um das herauszufinden stellt die Jugendinitiative Junges Freiburg den drei Kandidaten Fragen zu ihrer geplanten Politik für die nächsten Jahre. Diese Wahlprüfsteine sind unter www.junges-freiburg.de und unter www.ob-wahl-freiburg.de zu finden. Die Antworten der Kandidaten werden ebenfalls auf beiden Plattform veröffentlicht. Zusammen mit der U18-Wahl am 16. April werden damit die Interessen der Jugendlichen in den Wahlkampf gebracht. Am 16. April werden Kinder und Jugendliche ihre Stimme bei der U18-Wahl abgeben. Dies ist ein erster Schritt in Richtung größerer Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an der Stadtpolitik. Ein weiterer sind die Wahlprüfsteine, mit denen die Haltung der OB-Kandidaten zu Wünschen und Ideen von Freiburger Jugendlichen sichtbar gemacht wird. Die Prüfsteine sind in Diskussionen unter Jugendlichen aufgekommen und wurden von Junges Freiburg zusammen getragen. Die Themen reichen von Bürgerbeteiligung über Bildungspolitik bis zur Raumplanung. Dies zeigt, dass jugendgerechte Politik ein Querschnittsthema und somit von zentraler Bedeutung für den Wahlkampf ist. Denn die Jugendlichen von heute sind die Wähler von morgen.
"Junges Freiburg ist eine überparteiliche Initiative. Deswegen sprechen wir keine Wahlempfehlung für einen Kandidaten aus," so Tom Pannwitt, Vorsitzender von Junges Freiburg e.V., " sondern ermuntern alle Freiburger, sich selbst zu informieren und von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Die U18-Wahl und unsere Wahlprüfsteine bieten hierfür eine gute Grundlage." Wahlprüfsteine zur Oberbürgermeisterwahl FreiburgU18 und zwar richtigJugendliche werden die Zukunft dieser Gesellschaft tragen und gestalten. Deshalb brauchen sie die Möglichkeit, politischen Einfluss und Verantwortung zu übernehmen. Werden Sie sich als Oberbürgermeister aktiv für eine Absenkung des Wahlalters, auf zum Beispiel 14 Jahre, in der Kommunalpolitik einsetzen? Welche Wege werden Sie zu diesem Zweck beschreiten und wann? Bürgerbeteiligung und zwar für alleDas Kinderbüro und die Initiative JiHa! (Jugend im Haushalt) haben es vorgemacht: auch Kinder und Jugendliche können und wollen sich aktiv in die Stadtentwicklung einbringen. Ihr Beitrag offenbart ganz andere Sichtweisen und Blickwinkel. Werden Sie sich als Oberbürgermeister explizit dafür einsetzen, dass Kinder und Jugendliche bei einer Bürgerbeteiligung auch beteiligt werden und welche Kriterien würden Ihrer Meinung nach einen „jugendgerechten“ Bürgerbeteiligungshaushalt widerspiegeln? Eine Schule zum LebenJugendliche verbringen die meiste Zeit in der Schule. Diese soll ein Hort des Lernens und Lebens sein. In Freiburg wird gerade über eine Eine Schule für alle und Ganztagsschulen diskutiert. Die Schulsanierungen sind zwar auf einem guten Weg, aber werden Sie als Oberbürgermeister diesen Weg weiter gehen? Was schätzen Sie an den Zielen der Initiative Eine Schule für alle und was können Sie davon nicht unterstützen? An welchen Stellschrauben werden Sie als erstes drehen, um die Gebäudesanierungen an den Freiburger Schulen vielleicht zu beschleunigen oder nachhaltiger zu machen? Die Jugend braucht Platz sich zu entfaltenFreiburg wird sich in den nächsten Jahren weiter stark verändern. Mit dem Bau neuer Straßenbahnlinien, mit der Nachverdichtung des bebauten und bewohnten Raumes und der Neugestaltung des Platzes der alten Synagoge ergeben sich ganz neue Knotenpunkte des öffentlichen Lebens. Welche innovativen Ideen beinhaltet Ihre Vision von Freiburg? Wo werden die Jugendlichen genügend Platz zum Spielen, Chillen und Feiern finden? Wann wird dieser Platz mehr werden? Neben den zukünftigen Entwicklungen gibt es bereits etablierte Treffpunkte, wo Jugendliche zusammen kommen und neben der Schule und Familie ihre Freizeit gestalten. Werden Sie sich ebenfalls für die baldige Sanierung von Jugendclubs und Jugendzentren einsetzen? Und können Sie sich vorstellen, sich als Oberbürgermeister für die Wiedereinführung des Jugendkulturfestivals auszusprechen? Nachhaltigkeit und GenerationsgerechtigkeitDie Folgen eines überschuldeten und daher handlungsunfähigen Staates haben vor allem die nachfolgenden Generationen zu tragen. Wie wollen Sie einen generationengerechten Haushalt gestalten und welche Prioritäten setzen Sie? -- Tom Pannwitt & Max Rauschkolb Vorstand Junges Freiburg e.V. -- Kontakt: Tom Pannwitt, tom.pannwitt@junges-freiburg. -- |
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| Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 28. April 2010 ) |
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